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Willkommen bei der Karateabteilung des Post SV 1928 Bamberg 

Die Karateabteilung des Post-SV Bamberg wurde 1967 gegründet. Erfolgreich auf nationaler und internationaler Ebene zählt die Abteilung heute 130 aktive und passive Mitglieder. Ältere Berichte finden sich im Archiv.
Faszination Bewegung - Karate im Post SV - Bamberg
Karate - die einzigartige japanische Kampfkunst - wird schon seit über dreißig Jahren im Postsportverein Bamberg gelehrt. Ziele und Inhalte des vielseitigen Trainings sind unter anderem: die eigenen psychophysischen Möglichkeiten erkennen und erweitern, sportliche Leistung unter Gleichgesinnten erbringen, gesundheitsorientierte Bewegungserfahrung erlernen, soziales Körper- und Umweltbewußtsein entwickeln. Natürlich sind auch Aspekte der wirksamen Selbstverteidigung und der Kontakt mit fernöstlichen Traditionen und Denkweisen ständige Bestandteile des Karatetrainings im Post-SV Bamberg.

Aktuell: Karate-Abteilung beim Regnitz-Flussfest
Die Karateka des Post SV Bamberg haben beim Flussfest an der Regnitz eine Demonstration ihres Könnens abgegeben. Hier drei kurze Videos; einfach auf das "Play"-Symbol in der Mitte des Bilds klicken.
Aktuell: Titel Nr.7 für Simon Prinz

Die Karateka des Post SV Bamberg haben sich bei den oberfränkischen Meisterschaften 2006 in Coburg nicht verstecken müssen. 26 Bamberger waren angetreten, 14 Medaillen brachten sie mit.

Timo Kammerer (Kata Kinder B männlich) konnte sich gegen die starke Konkurrenz aus Coburg, Naila und Münchberg ebenso wenig durchsetzen wie seine Kameradinnen Nadine Kustos, Naomi Martin, Svenja Kammerer, Danica Skotnik, Katharina Winterling, Jessica Schmid und Michelle Schackert (alle Kata Kinder A weiblich). Nur zwei Mädchen konnten etwas ausrichten: Madlen Christa, die sich im Kampf um Platz 3 behauptete, und Aline Kurz auf Platz 2. Im Kumite Kinder A hatten Madlen, Nadine, Svenja (alle Gewichtsklasse -30 kg) und Aline (-35 kg) etwas Pech, dafür sorgten Michelle (-35 kg) und Jessica (+35 kg) mit ihrem dritten Rang für Freude. Michael Henschke, Alexander Schmid und Lucas Rabenmüller (Kata Kinder A männlich) zeigten gut, wofür sie in der letzten Wochen so hart trainiert hatten, jedoch wurde nur Lucas mit Platz 3 belohnt. Beim Kämpfen in dieser Altersklasse konnte sich werder Alexander und Lucas (-30 kg), noch Christoph Kraus (-35 kg) und Christian Lupp (+40 kg) behaupten.

Linda Gernlein konnte sich zwar mit ihren elegant aufgeführten Katas nicht an die Spitze setzen, doch dafür erkämpfte sie sich den dritten Treppchenrang bei den Schülerinnen bis 40 kg. Auch Lukas Wolf, Oliver Rau und Jonathan Martin mussten einsehen, dass sie trotz kraftvollen Katas in diesem Jahr keine Chance hatten, ebenso wenig wie die beim Kumite bis 35 kg gestarteten Schüler Steffen Geier und Lukas. Einzig Tobias Kraus (-40 kg) behauptete sich und wurde erst im Finale geschlagen.
Zu guter Letzt mussten die "alten Hasen" zeigen, ob sie in Oberfranken mithalten können.

Benedict Kraus (Kata Jugend männlich) hatte kein Glück und schied nach einigen guten Katas gegen den später Zweitplatzierten aus. Simon Prinz, der in der gleichen Klasse startete, ließ jedoch seine Gegner alt aussehen und holte sich locker seinen siebten oberfränkischen Meistertitel. Den Sieg erkämpfte sich auch Steven Malekas (Kumite Jugend männlich), der sich mit einem sehenswerten Fußkick im Finale klar machte, wer der Bessere ist.

In der Juniorenklasse hatte Anna Bobrich in der Kategorie Kata weiblich sehr starke Gegnerinnen, konnte sich jedoch klar im Kampf um Platz 3 gegen die Landeskaderathletin Laura Graf durchsetzen. Beim Kumite bis 60 kg musste sie sich erst im Finale geschlagen geben. Dominik Seuß hatte schon in der Gewichtsklasse bis 80 kg super Gegner, schaffte es aber mit schlagkräftigen Argumenten auf Platz 3. In der Allkategorie (offene Gewichtsklasse) drehten Anna und Dominik noch einmal richtig auf und ließen sich erst durch ihre Finalgegner stoppen, so dass beide mit einer zusätzlichen Silbermedaille nach Hause fuhren.

Bericht von Anna Bobrich


Aktuell: Meisterehren beim Postsportverein - Drei neue Danträger in der Karateabteilung des PSV

Margit Henschke, Anna Bobrich und Carlos Benedikt (von links) erlangten am 11.02.2006 bei einer auf nationaler Ebene abgehaltenen Dan- (Meister-) Prüfung des Deutschen Karateverbandes ihren wohlverdienten 1.Meistergrad im klassischen Shotokankarate.

Unter den strengen Augen des Bundestrainer E. Karamitsos stellten die drei Karatekas des Bamberger Postsportvereins ihre Kenntnisse in allen Aspekten dieses traditionellen Karatestils unter Beweis. Großer Wert wurde vor allem auf die Erklärung und Interpretation verschiedenster Techniken der Katas (Bunkai) gelegt, welche natürlich dann in perfekter Ausführung vorgezeigt werden mussten. Im freien Kampf (Kumite) wurde auch die Kondition und die persönliche Leistungsgrenze jedes einzelnen ausgelotet.

Margit Henschke und Carlos Benedikt sind Routiniers, gefordert in Familie und Beruf. Aber mit viel Motivation und vorbildlichen Trainingseifer sind sie nicht nur Stützen der Karateabteilung, sondern zeigen auch die Zeitlosigkeit der japanischen Kampfkunst Karate. Obwohl Anna bereits auf zehn Jahre Trainingserfahrung zurückblicken kann, ist die noch siebzehnjährige jetzt die jüngste Danträgerin des Postsportvereins gleichzeitig auch eine der jüngsten Schwarzgurte in ganz Bayern. Intensiv widmet sie sich Training und Wettkampf.

Was ist Karate?

Karate bedeutet „Leere Hand“. Das Wesentliche des Karate ist nicht Sieg oder Niederlage, denn Karate ist eine Kampfkunst, die den Charakter durch Training entwickelt, sodass der Karateka möglichst jedes physische und psychische Hindernis überwinden kann.

Karate ist eine Kampfkunst zur waffenlosen Selbstverteidigung, bei der Arme, Beine und der Körper trainiert werden. Karate erzieht den Körper. Durch Ausübung des Karate lernt der Karateka seinen Körper kennen und beherrschen. Er lernt seine Willenskraft auf Bewegung und Techniken zu konzentrieren, sodass er diese mit maximaler Kraft und Präzision ausführen kann.

Wesentlich ist dabei auch Kime. Kime bedeutet soviel wie explosionsartige Ausführung einer Technik mit maximaler Kraft in kürzester Zeit. Früher gab es noch den Ausdruck Ikken Hissatsu („mit einem Schlag töten“). Daraus abzuleiten, dass das Ziel des Karate-Do das Töten sei, ist jedoch falsch. Es sollte erwähnt werden, dass die ersten Karateka damals täglich mit vollen Krafteinsatz (mit Kime) ihre Techniken ausführten, wobei sie das Makiwara verwendeten. Kime wird bei Schlägen, Stößen und Tritten, aber auch bei Abwehrtechniken eingesetzt. Eine Technik ohne Kime ist keine richtige Karate-Technik. Das gilt auch für Wettkämpfe, nur dass hier der Kontakt wegen Verletzungsgefahr durch Regeln verboten ist. Sun-Dome bedeutet das Abstoppen einer Technik kurz vor dem Ziel (1 sun entspricht ca. 3 cm). Wenn dabei jedoch eine Technik nicht mit Kime ausgeführt wird, wird sie nicht gewertet. Es stellt sich somit das Problem, den Widerspruch zwischen Kime und Sun-Dome zu überbrücken. Die Lösung ist, das Ziel geringfügig vor die jeweiligen empfindlichen Körperstellen des Gegners zu verlagern (und nicht dahinter, wie es im Ernstfall gemacht wird). Dieses gedachte Ziel läßt sich dann ohne Kontakt kontrolliert und mit maximalem Krafteinsatz „treffen“.

Durch das Training werden verschiedene Körperteile in bewegliche und wirksame Waffen umgewandelt. Hierzu bedarf es einer guten Selbstkontrolle. Um Sieger zu werden, muss man sich zuerst selbst besiegen.

„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“