Selbstverschuldete Niederlage des Post SV gegen den SV Gundelsheim

SV Gundelsheim – Post SV Bamberg 78:71

Trotz eines besseren Starts mit 0:8 zu Beginn des 1. Viertels mit Aktionen von Marc „Magic“ Montag und Chris Lother kämpfte sich Gundelsheim durch Müller und S. Budig zurück. Die Dreierlinie wurde von der Post schlampig verteidigt, wodurch Dreier von M. Müller und Mühling hingenommen werden mussten. Studener gab postwendend mit zwei Dreiern eine Antwort. Beide Müllers auf Gundelsheimer Seite legten jeweils noch einen Dreier nach. Die Post tat sich extrem schwer mental in das Spiel zu kommen. Das Viertel endete mit 20:18 für Gundelsheim.

Lother und Montag setzten im 2. Viertel abgezockte Aktionen auf Bamberger Seite. Schlund, Becher, F. Müller scorten jedoch nach Belieben.
2 weitere Dreier von Mühling führten zum Halbzeitstand von 38:35. Das Viertel verlor die Post 17:18.

M. Müller und Mühling suchten weiter ihr Heil in Dreiern und trafen diese auch gegen eine bessere Verteidigung. Mühling fand nun auch gefallen vermehrt zum Korb zu ziehen und konnte nur durch viele Fouls gestoppt werden. Lother und Samu Müller stabilisierten das Reboundspiel der Bamberger etwas, man fand offensiv jedoch kein passendes Mittel den Ball besser zu bewegen. Das dritte Viertel verlor man mit 15:19. Spielstand 57:50 für Gundelsheim nach dem 3. Viertel.

Im vierten Viertel schien die Post nun aufzuwachen, man verteidigte aggressiver, sah sich nun an der Ehre gepackt und warf alles in die Waagschale. Durch viele taktische Fouls und die Gundelsheimer Schwäche an der Freiwurflinie (8 verworfene Freiwürfe) schmolz der Vorsprung der Heimmannschaft zusehends. Den Gästen aus Bamberg lief jedoch die Zeit davon und Gundelsheim gewann völlig verdient mit 78:71. (21:21 4. Viertel)

Stimmen zum Spiel:

Jochen Geigerhilk: „Wir haben heute unsere Systeme besser durchgespielt. Katastrophal ist jedoch, dass wir in der Offensive erneute 20 Korbleger liegengelassen haben. Da kann man nicht gewinnen. In der Defense ist es uns trotz mehrfacher Warnung von mir und Bernd nicht gelungen, Felix Mühling, den Topschützen in die Schranken zu verweisen. Wir sind noch nicht konsequent und giftig genug in der Defense. Den Müllers wurde es heute viel zu einfach gemacht. Diese Niederlage ist bezüglich der Tabellensituation besonders bitter, da man nun mit dem oberen Tabellendrittel nichts mehr zu tun haben wird. Die Ausrede, dass unser US-Topscorer Micah Simiele verletzungsbedingt heute nicht dabei war, möchte ich aufgrund der Qualität unseres Kaders nicht gelten lassen. Im nächsten Spiel, zum Auftakt der Rückrunde gegen Bischberg möchte ich eine klare Reaktion der Mannschaft sehen. Bischberg hat nur knapp gegen den TTL Bamberg verloren. Das Hinspiel wurde von uns mit nur 6 Punkten gewonnen. Bischberg ist eine der Mannschaften der Stunde, als Aufsteiger haben sie bisher einen sehr guten Job gemacht und werden besonders heiß sein, gegen uns zu gewinnen. Wir wünschen all unseren treuen Fans alles Gute für das neue Jahr!“.

Post SV Bamberg: Fendrich, Imrak, Kloos, Kupfer, Smith alle 0 Punkte/0 Dreier; Lother 26/0; Menendez-Perez 2/0; Montag 14/0; Müller 9/0; Pelikan 13/1; Studener 7/2.

Bericht: Geigerhilk/Pelikan

Routinierte TTLer schlagen den Post SV Bamberg

Post SV Bamberg – TTL Basketball Bamberg 3 59:75

Die legendäre TTL 3 Mannschaft von Trainer Chris Rothaug gastierte beim Post SV Bamberg 1.

Gleich zu Beginn des ersten Viertels setzte Max Neundörfer auf TTL Seite sofort ein Ausrufezeichen mit einfachen 2 Punkten. Chris Lother konterte mit starkem Zug zum Korb, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Seine Freiwürfe verwandelte er sicher. Ein glänzend aufgelegter Philipp Aas, der am Ende auf starke 14 Punkte kam, eröffnete sein offensives Feuerwerk mit einem Dreier. Aas traf im ersten Viertel traumwandlerisch und legte postwendend 2 Punkte nach, trotz solider Verteidigung mit Hand im Gesicht. Die Post, eingeschüchtert von den abgezockten Treffern unter Druck, tat sich schwer in das Spiel zu finden. Gute Aktionen liefen nur über den fightenden Chris Lother und den US-Studenten-Import Micah Simiele. TTL-Captain Bernd Fricke erhöhte mit einem starken 3-Punkte-Spiel. Der TTL trieb den Vorsprung mit 2 Dreiern zum Ende des Viertels in die Höhe, angeführt von den beiden kongenialen Guards Martin Jakob und Legende Dani Aas. Das Viertel endete 10:22.

Dani Aas eröffnete das zweite Viertel so, wie er es beendet hatte, mit einem weiteren Dreier. Dominik Aumüller legte sofort 2 Punkte für den TTL nach. Langsam wachte die Post nun auf und erkannte, dass sie mit dem Spanier Asir Menendez-Perez unter dem Korb ein gutes Mittel hatten, um gegen Neundörfer dagegen zu halten. 13 Punkte legte dieser im 2. Viertel auf und konnte nur durch Fouls gestoppt werden. Philipp Aas beschäftigte die gesamte Post Defense jedoch noch weiter, wodurch ein verteiltes Scoring beim TTL möglich wurde. Die Post verlor das zweite Viertel mit 15:17, was zu einem Halbzeitstand von 25:39 führte.

Die Coaches Geigerhilk und Endres fanden die richtigen Worte, um ihr Team aufzubauen, das dritte Viertel ging mit 20:16 für die Post aus. Man fand weiterhin Menendez-Perez unter dem Korb, Post-Captain Nils Pelikan spielte in dieser Phase extrem stark auf, steuerte wie Fendrich und Müller auch einen Dreier bei und attackierte den Korb, zog ein Foul. Auf TTL Seite bekam man den smart agierenden Dani Aas einfach nicht in den Griff, er setzte seine Teamkollegen gekonnt in Szene. Die Post kämpfte sich jedoch an die magische „10-Punkte-Rückstand-noch-ist alles-Möglich“-Grenze heran. Das Viertel endete 45:55.

Bis zur 35. Minute pirschte sich die Post mit einem Dreier von Pelikan und einer Aktion von Simiele noch einmal auf 7 Punkte heran. Jakob realisierte die Situation gekonnt und zog zwei Mal smart zum Korb und konnte nur mit Fouls gestoppt werden. Der Vorsprung wurde von Dani und Philipp Aas wieder stabilisiert, nur noch Lother und Simiele fanden passende Antworten, eine weitere Entlastung blieb leider aus. Grundsätzlich verlegten die Postler insgesamt 12 Korbleger, was es schwierig machte eher ins Spiel zurückzufinden. Man verlor das Viertel mit 14:20. Endstand 75:59.

Post SV Bamberg:
Fendrich 3 Punkte/1 Dreier; Kloos 0/0; Lother 10/0; Menendez-Perez 19/0; Montag 4/0; Müller 3/1; Pelikan 7/2; Simiele 10/0; Smith 0/0; Spiel 0/0; Studener 0/0.

Stimmen zum Spiel:

Jochen Geigerhilk: „Ich habe mir heute weitaus mehr erwartet. Wir haben uns von Anfang an den Schneid abkaufen lassen und haben unsere Stärken nicht ausschöpfen können. Klar ist TTL seit Jahrzehnten die besser eingespielte Mannschaft, die alle Situationen schon erlebt hat, aber den Kampf von Anfang an anzunehmen ist Einstellungssache. Wir waren heute nicht dazu bereit. Das Aufbäumen kam dann viel zu spät. Dass es am Ende eine Differenz von 16 Punkten ist, wobei man sich bei Minute 35 auf 7 Punkte herangekämpft hatte, ist so nicht hinzunehmen. Wir sind da viel zu weich und müssen noch viel lernen. “

Bernd Endres: „Wir haben heute mindestens 12 Korbleger verlegt und zu viel Respekt gehabt. Dann wird es schwierig. Trotzdem haben wir in der 2. Halbzeit noch einmal gut gekämpft. Besonders Asir war heute extrem stark.“

Bericht: Geigerhilk/Pelikan

Herren 2 ziehen nach 76:59 Erfolg ins Pokal Top 4 ein!

Nach dem Freilos in der ersten Runde des Kreispokals trat die zweite Herrenmannschaft kurz vor dem dritten Advent in Gundelsheim bei der zweiten Mannschaft der „Goosers“ an. Diese spielt zurzeit eine Klasse unter unserer Mannschaft in der Kreisliga und ist dort mit nur einer Niederlage gegen den Tabellenführer souverän Zweitplatzierter. Unsere Mannschaft steht nach der Hinrunde mit drei Siegen zu drei Niederlagen im Mittelfeld der Bezirksklasse und so konnte man wohl von einem Duell auf Augenhöhe ausgehen, insbesondere da Gundelsheim Heimvorteil genoss.

So ging das Spiel dann auch los: ein offener Schlagaustausch auf Augenhöhe über acht Minuten bescherte ein Zwischenergebnis von 16:13 für die Hausherren. Bis hierhin konnten die Gundelsheimer bereits zwei Dreier erzielen und nutzten defensive Rotationsfehler der Post aus, welche einige einfache Punkte am Korb zuließ. Auf Seiten unserer Mannschaft spiele Alex Söllner an beiden Enden des Spielfeldes stark mit mehreren Blocks und Assists auf, während vor allem unsere Guards das Spiel mit Punkten offenhielten. In den letzten Minuten des Eröffnungsabschnitts konnte unser Team dann einen 11-0-Lauf verzeichnen, was auch an der tieferen Bank lag, welche Coach Yannik Wudi nun nutzte und der Post eine 16-22-Führung bescherte.

Im zweiten Abschnitt besann sich die Post darauf, die jungen Beine und die Tiefe der Bank weiter auszunutzen, indem man mit allem, was man hatte zum Korb zog und so einen Abschluss nach dem anderen in Ringnähe kreieren konnte. Obwohl man wieder einen 8-0-Lauf hinlegen konnte, fehlte etwas Glück im Abschluss und auch einige ausgelassene Foulpfiffe (auf beiden Seiten) ließen Gundelsheim immer wieder zurückkommen, vor allem durch die gut aufgelegten Herbst und Fazlija. Auf Bamberger Seite trumpfte Yannick Spiel auf und netzte allein in diesem Abschnitt sechs Zähler ein. Da sich die Heimmannschaft nie so in einen Rausch spielen konnte wie der Post SV, der das Tempo hochhielt und so auch das zweite Viertel mit 20-13 gewinnen konnte, brachte die gute Offensive und die verbesserte Defensive einen Dreizehnpunktevorsprung zur Pause mit sich, 29-42.

In der Halbzeitpause besprachen sich die Gundelsheimer sehr lange und hatten sich augenscheinlich viel vorgenommen für die zweite Hälfte. Die Umstellung von Mann-Mann-Verteidigung auf eine Zone, stellte die jungen Postler vor einige Probleme, was aber eher an Undiszipliniertheiten der Mannschaft lag, als an dem aufgebauten Defensivdruck: trotz klarer Ansagen durch Coach Wudi, weiterhin mehr zu attackieren, versuchte die Post die bewusst zugelassenen Räume auf dem Flügel zu nutzen und nahm viele Würfe von außen, welche leider allzu häufig nicht ihr Ziel fanden. Somit konnte sich Gundelsheim tiefer in die Zone zurückziehen und viele der Rebounds einsammeln. Einzig Maurice Nussbaum konnte einen Dreier einstreuen, hatte dafür aber auch gegen Fazlija eine schwere Aufgabe in der Defensive. Dieser nutzte seine Erfahrung und steuerte allein in diesem Viertel starke 13 Punkte bei. Das Momentum wechselte durch die wenigen Punkte des Post SV auf Seiten der Hausherren, die diesen Abschnitt mit 17-11 gewinnen und auf 46-53 verkürzen konnten.

Ein durchaus zurecht angefressener Trainer Wudi, gab den Spielern der Post mit auf den Weg, doch bitte wieder mehr zu attackieren statt nur von außen zu werfen und so den Gundelsheimern in die Karten zu spielen. Endlich setzte die Mannschaft die Anweisungen um und konnte ein ums andere Mal Fouls ziehen und am Brett punkten. Wenn dies nicht gelang, wurde der Ball gut laufen gelassen und einfache Halbdistanzwürfe kreiert. In der Defensive rotierten die Postler besser und konnten die Topscorer der Gegner so besser unter Druck setzen und diesen die einfachen Punkte wegnehmen. Hierdurch konnte Gundelsheim nicht weiter an die Bamberger herankommen. Als dann noch der Knoten von außen platzte, ging das Momentum zurück an Bamberg und man konnte sich weiter absetzen. Neben einem Dreier und einem Zweier durch Jakob Fendrich, veredelte Mo Nussbaum seine gute Leistung mit einer Scoringexplosion von elf Punkten im Schlussabschnitt, um letztendlich mit 20 Punkten zum Topscorer der Post aufzusteigen.

Fazit: Obwohl die junge Mannschaft der Post noch einige Unkonzentriertheiten und Undiszipliniertheiten ablegen muss, zieht sie höchstverdient in das Final-Four des Kreispokals ein. Über 35 Minuten zeigte die Truppe von Coach Wudi guten Teambasketball und ließ sich nicht von schwachen Phasen runterziehen, sondern fand immer wieder zurück in die Spur. Hierbei kam jeder der zehn Akteure zu mehreren „Quality-Minutes“ und neun Spieler konnten sich in die Scoringliste eintragen. Zudem traf man respektable 9/12-Freiwürfen und musste keine einzige Auszeit nutzen. Der Postsportverein bewirbt sich nun um die Austragung des Finalturniers und bedankt sich auch bei den mitgereisten Fans, die die Mannschaft in Gundelsheim unterstützten.

Text: Deuber, J.
Grafik: Wudi, Y.

Herren 1 gewinnen mit geschlossener Teamleistung bei der BG Litzendorf 2 mit 74:57

Litzendorf erwischte den besseren Start, besonders Falke und Reißig setzten den Bambergern zu, man blieb jedoch ruhig und abgeklärt. Ein Dreier von Captain Pelikan, zahlreiche Aktionen von Lother und Simiele stabilisierten die Offensive, man konnte sich einen fünf Punkte Vorsprung erkämpfen. Auf Litzendorfer Seite fielen viele offene Würfe einfach nicht. (20:15).

Im zweiten Viertel startete man mit Punkten von Smith. Bei Litzendorf drehte nun Exson mit guten Aktionen auf, dessen Drive zum Korb schwer zu kontrollieren war. Stephan Kupfer nutzte nun das Momentum, steuerte 5 Punkte in Folge und viel Energie in der Defense bei. Spiel und Lother scorten noch gegen Ende des 2. Viertels, welches man mit 12:14 knapp verlor. Trotzdem konnte man aber mit einer knappen 32:29 in die Halbzeitpause gehen.

Im Bewusstsein mehr Einsatz im Rebound aufbringen zu müssen und in der Offensive klarere Würfe herauszuspielen, startete man mit drei Dreiern von Studener, Pelikan und Fendrich. Simiele arbeitete nun aufopferungsvoll am defensiven Brett und setzte auch offensiv erfolgreiche Aktionen. Imrak und Kloos brachten viel defensive Energie. Falke hielt bei Litzendorf dagegen, Keck steuerte nun auch einen Dreier bei. Das Viertel ging mit 20:11 an Bamberg. Endstand 3. Viertel 52:40.

Ein weiterer Dreier von Pelikan zum Start ins letzte Viertel und anschließende Punkte von Müller vergrößerten den Vorsprung. Die Coaches Geigerhilk/Endres konnten nun besser durchwechseln, um den defensiven Druck aufrecht zu erhalten. Dorsch und Exson scorten konstant bei Litzendorf. Beim Post SV punktete nun der starke „Bench Mob“ um Kupfer, Kloos, Smith und Montag. Am Ende siegte man verdient mit 74:57 durch eine geschlossene Teamleistung.

Stimmen zum Spiel:

Jochen Geigerhilk (Coach Post SV Bamberg): „Nach den letzten Spielen mit stark schwankenden Leistungen, haben wir heute unser erstes richtig überzeugendes Spiel abgeliefert. Wir haben in jeder Situation souverän agiert, immer eine Schippe draufgelegt, um uns einen Vorsprung herauszuarbeiten. Am Ende haben alle ihren Teil zu der geschlossenen Teamleistung beigetragen. Das freut mich besonders.“

Post SV: Fendrich 5 Punkte/1 Dreier, Imrak 0/0, Kloos 3/0, Kupfer 10/1, Lother 17/0, Montag 4/0, Müller 2/0, Pelikan 11/3, Simiele 11/0, Smith 4/0, Spiel 2/0, Studener 5/1.

Bericht: Geigerhilk/Pelikan 26.11.2018

Post SV Herren 1 gewinnen durch Leistungssteigerung im 4. Viertel gegen den TSV Staffelstein 68:59

Die Bamberger erwischten gegen den TSV Staffelstein den schlechteren Start. Nur Müller und der Ligaschreck Lother scorten konstant. Da man an ungewohnter Heimstätte, der Graf-Stauffenberg-Schule, spielte, war es nachvollziehbar, dass man 6 Punkte an der Freiwurflinie liegen ließ. Die Centergarde von Staffelstein mit Simon und Albert, sowie Aufbauspieler Saulich aus der Distanz machten dem Post SV zu schaffen. Ende 1. Viertel 12:16.

Das Spiel blieb auch im 2. Viertel eng, die Hausherren haderten über die vielen verlegten Korbleger. Asier Menendez-Perez und Montag gaben dem Bamberger Spiel vermehrt Impulse unter den Brettern. Auf der Gegenseite bauten jedoch Albert und Gärtner die Führung für Staffelstein auf 7 Punkte aus (20:27). Lother mit 2 erfolgreichen Aktionen – darunter ein And1 – brachten die Post SVler wieder etwas heran. Aber Boysen bei Staffelstein konterte mit einer direkten Antwort. Den Schlusspunkt zur Halbzeitpause setzte Fendrich mit einem Layup. Die Schwarz-Gelben gingen mit einem 3-Punkte-Rückstand in die Halbzeitpause (26:29).

US-Import Simiele verkürzte im 3. Viertel auf 28:29, ehe Simon auf der anderen Seite ein Foul ziehen konnte, aber nur 1 Freiwurf verwandelte. Lother und Menendez-Perez setzten die Aktionen bei Bamberg, Pelikan lenkte das Spiel klug. Entscheidend konnte man sich aber nicht absetzen, zu viele Fehler im Abschluss hemmten das Selbstvertrauen merklich. Feulner und Albert sorgten für einen Staffelsteiner Run und zwangen Coach Jochen Geigerhilk zu Auszeiten. Nur langsam stabilisierte sich die Bamberger Defense. Das Viertel beendete man mit einem 8 Punkte Rückstand (42:50).

Mit einem erlösenden Dreier startete Pelikan einen Lauf der Postler. Asier „El Toro Negro“ Menendez-Perez erzielte vier Punkte in Folge gegen die Torero-Defense der Staffelsteiner. Man verkürzte zum 49:50. Die Gäste hielten weiter an ihrer Zonenverteidigung fest, doch Pelikan, Smith und Studener ließen weitere 3er regnen. Nur Boysen und Gärtner brachten noch Zählbares bei Staffelstein ein. Am Ende entschied der Post SV Bamberg das hart umkämpfte Spiel mit 68:59 für sich.

Stimmen zum Spiel:

Coach Geigerhilk: „Wir haben heute erneut schwach begonnen, haben lange Phasen mit unserer Offense gehadert. Korbleger und Freiwürfe sind, in der für uns ungewohnte Halle, nicht gefallen. Asier hat uns enorme Stabilität unter dem Korb gegeben, besonders in der Phase in der wir einem Rückstand hinterherliefen. Captain Nils, Phil und David haben im vierten Viertel dann noch ein Feuerwerk an Dreiern abgeliefert. Das hat den wahren Charakter des Teams gezeigt, nach 3 schwierigen Vierteln doch noch an den Sieg zu glauben, alles in die Waagschale zu werfen, damit man am Ende doch noch als Sieger vom Platz gehen konnte. Das nächste Spiel wird in Litzendorf sein, die mit ihrer Transition nicht zu unterschätzen sind.“

Post SV: Fendrich 2 Punkte/0 Dreier, Imrak dnp, Kupfer 0, Lother 13, Menendez-Perez 11, Montag 4, Müller 7, Pelikan 13/3, Simiele 7, Smith 3/1, Spiel 2, Studener 6/2.

Bericht: Geigerhilk/Pelikan 18.11.2018

BOL 5. Spieltag: Verdiente Niederlage der Herren 1 gegen Regnitztal Baskets 2

Regnitztal erwischte den besseren Start ins Spiel. Zwei Dreier von Fendrich und Pelikan wurden von Überall umgehend beantwortet. Aktionen von Lother und Pelikan wurden durch den stark aufspielenden Lohneis mit starkem Drive zum Korb beantwortet. Hinzu kam ein Dreier von Lauer. Es deutete sich hier bereits ein hart umkämpftes, ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe an. Ende des 1. Viertels 18:18.

Zu Beginn des zweiten Viertels setzte sich Neuzugang Menendez-Perez mit einer guten Aktion unter dem Korb durch, Aufbau Pelikan investierte viel Energie, um dem Post SV mit einem starken Dreier etwas mehr Luft zu verschaffen. Marc „Magic“ Monday arbeitete hart am defensiven Rebound und Lother punktete nun konstanter in der Post SV Offense. Regnitztal hielt in dieser Phase nur mit 2 Dreiern von Müller und Überall von außen dagegen. Grundsätzlich lies man auf beiden Seiten zu viele offene Würfe und einfachste Korbleger liegen. Das Viertel ging mit 12:10 für den Post SV aus, was einen Halbzeitstand von 30:28 bedeutete.

Angetrieben von Lother und Simiele, der nicht seinen besten Tag erwischte und zu viele offene Layups liegen ließ, startete man besser ins dritte Viertel. Doch dann schaffte man es erneut nicht Lauer und vor allem den Drive von Lohneis akkurat zu stoppen. Immer wieder fand der Regnitztaler Guard den Weg an die Freiwurflinie. Immer wieder Lother und auch Müller setzten bei den Bambergern in diesem Viertel die Akzente. Kloos gab in der Verteidigung alles. Das dritte Viertel ging dennoch mit 19:20 an Regnitztal. Endstand nach dem 3. Viertel 48:49.

Unkonzentriertheiten gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts wurden durch zwei Dreier von Lauer und Sieler bestraft. Der Bamberger Kapitän hielt noch mit einem Dreier dagegen und auch Studener gab auch noch Impulse in der Offensive. Drei Dreier von Lauer, Lohneis und dem nach langer Verletzung zurückgekehrte Hager bauten die Führung für Regnitztal aus. Die Bamberger gerieten ins Hintertreffen. Selbst drei erfolgreiche Aktionen von Lother und ein Dreier von Montag reichten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, um die drohende Niederlage abzuwenden. Der Post SV verlor letztendlich verdient mit 64:70.

Stimmen zum Spiel:

Jochen Geigerhilk (Headcoach Bamberg):
„Zunächst einmal Gratulation an Regnitztal, sie waren die klar bessere Mannschaft mit einer kleineren Rotation und haben verdient gewonnen. Wir haben es heute nicht geschafft in der Defense Lauer und vor allem Lohneis besser aus dem Spiel zu nehmen. Wir sind erneut in alte Verhaltensmuster zurückgefallen, die sich am Ende gnadenlos gerächt haben. Neun offene Korbleger einfach nicht zu finishen und nur 17 von 25 Freiwürfe zu treffen, da gewinnst du einfach kein Spiel. Wir waren in unserer Entwicklung schon deutlich weiter. Am Ende des Spiels versuchten wir durch unsere Zone noch den Rückstand zu verkürzen. Regnitztal traf zunächst schlechter, wir waren aber nicht in der Lage mit mehr Energie in der Offense zu agieren. Dann fielen die Dreier bei Regnitztal doch noch. Nächste Woche kommt mit Staffelstein der nächste Kracher nach Bamberg, die aktuell aufgrund des bisher schwereren Programms auf dem 6. Platz stehen. Schaffen wir es nicht unsere Korbleger konsequenter zu treffen und mehr Energie in der Defense aufzubringen, steht uns die nächste Niederlage ins Haus.“

Post SV: Fendrich 3 Punkte/1 Dreier, Imrak dnp, Kloos 0/0, Lother 22/0, Menendez-Perez 2/0, Montag 4/1, Müller 10/0, Pelikan 11/3, Simiele 8/0, Smith 0/0, Spiel 0/0, Studener 4/0.

Bericht: 13.11.2018 Geigerhilk/Pelikan

Post SV Herren 1 gewinnen Spitzenspiel beim BSC Saas Bayreuth in der Overtime

Die Bamberger erwischten den schlechteren Start in das 1. Viertel. Besonders der von außen treffsichere Aufbauspieler Susock und der dominante Bigman Jäger unter den Körben stellte die Post SVler vor große Probleme. Durch starke Moves zum Korb in der Transition von Chris Lother und Dreier von Studener und Smith konnte man zum Ende des 1. Viertels auf 13:24 verkürzen.

Nach deutlicher Ansprache der Trainer Geigerhilk/Endres zum laschen Reboundverhalten startete man die Aufholjagd mit Punkten von Fendrich und Müller. Besonders Samu „Big L“ Müller packte in der Defensive beherzt zu und belohnte sich dann in der Offensive mit einfachen Punkten. In der 16. Minute konnte man das erste Mal kurzzeitig mit 28:27 in Führung gehen. Doch Bayreuth hielt erneut durch den starken Jäger dagegen und eroberte die Führung zurück. Routinierte Aktionen zum Korb von Marc Montag ließen den Vorsprung der Bayreuther jedoch nicht zu weit anwachsen. Die Post SVler entschieden das zweite Viertel für sich, gingen aber dennoch mit einem 6-Punkte-Rückstand in die Halbzeit (32:38).

Nach dem Seitenwechsel war man bestrebt den Rückstand zügig aufzuholen. Ein Dreier von Spiel, ein Zug von Lother, zwei gute Aktionen von Micah Simiele ermöglichten zur 27. Minute den 40:40 Ausgleich. Nachlässigkeiten in der Defense nutzen die Bayreuther Uhlenbruck und Vonau jedoch gnadenlos aus und sicherten ihrem Team zum Ende 3. Viertel eine knappe Führung (47:50).

Das 4. Viertel eröffnete der spanische Neuzugang Menendez-Perez mit viel Karamba. Der Neu-Bamberger rüttelte mit seinem starken Reboundverhalten und hoher Einsatzbereitschaft die ganze Mannschaft noch einmal wach. Der Post SV zog auf 5 Punkte davon, Bayreuth steckte nie auf, Susock legte mit starken Aktionen nach, darunter wieder ein Dreier. Lother übernahm die Offensive mit dem stark aufspielenden Studener, der mit längerem Spielverlauf zu seinem Schuss von außen fand. Man schenkte sich nichts. Simiele fiel nun durch sein 5. persönliches Foul aus. Bamberg streute nun eine Zone ein, um die Dreier von Bayreuth zu reduzieren. Bayreuth führte kurz vor dem Ende. Studener traf zwei Freiwürfe sicher zum 66:66 Endstand, es gab somit Verlängerung (Ende 4. Viertel 19:16).

In der Overtime wollte man Bayreuth von Anfang an klar machen, dass man heute hier als Sieger vom Platz gehen möchte. Smith, Lother und ein gut aufgelegter Samu Müller punkteten, man führte 73:66 in der 42. Minute. Ein Dreier von Susock wurde von Studener postwendend mit einem Dreier zum 76:69 beantwortet. Ein letztes Bayreuther Aufbäumen beendete Studener trocken mit einem weiteren Dreier. Aktionen zum Korb und daraus resultierende Freiwürfe nutzten Müller und Lother und besiegelten den Endstand von 82:76 nach Verlängerung.

Stimmen zum Spiel:

„Es war der erwartete Schlagabtausch mit Bayreuth um die Tabellenspitze. Wir haben heute stark mit unserem Schuss von außen gekämpft. Aufgrund der Größe und Erfahrung der Centergarde von Bayreuth war ein Durchkommen zum Korb extrem schwierig. Durch Umstellung der Verteidigung kamen wir besser ins Spiel. Susock war das ganze Spiel schwer an der Dreierlinie zu verteidigen. Da müssen wir einen besseren Job machen, um im nächsten Spiel nicht von Regnitztal abgeschossen zu werden. Wir haben heute gelernt, auch bei Rückstand cool zu bleiben und weiter das Vertrauen in unseren Aktionen zu behalten. Deshalb gelang es uns ins Spiel zurückzukämpfen und die Verlängerung zu erreichen. Von da an war deutlich zu spüren, dass wir es am Ende mehr wollten, mehr Energie hatten und wir gingen letztendlich als verdienter Sieger vom Platz. Für das nächste Spiel ist in der Defensive aber eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten.“

Post SV Bamberg: Fendrich 2 Punte/0 Dreier, Imrak dnp, Kloos dnp, Lother 19, Menendez Perez 4, Montag 5, Müller 16, Pelikan 5, Simiele 6, Smith 7/2, Spiel 3/1, Studener 15/3.

Bericht: Geigerhilk/Pelikan 03.11.2018

Post SV Herren 1 gewinnen gegen ersatzgeschwächte DJK Don Bosco 2

Das 1. Herren Team des Post SV fährt einen deutlichen Sieg gegen ersatzgeschwächte, aber aufopferungsvoll kämpfende DJK Don Bosco Bamberg 2 ein. Besonders Lukas Kaim stellte die Post SV Defense immer wieder vor große Probleme.

Der Post SV erwischte erneut einen guten Start in die Partie. Besonders heraus stach hierbei Marc „Magic“ Monday, der seine Größenvorteile und Beweglichkeit unter dem Korb gut ausnutzen konnte. Philipp Smith streute einen Dreier ein. Durch smarten versuchte man in der Offensive immer wieder die Center Chris Lother und Micah Simiele mit guten Anspielen in Szene zu setzen. Auch Samu Müller steuerte 4 Punkte in dieser Phase bei. Gegen Ende des 1. Viertels traf Pelikan seinen ersten Dreier, Yannick Spiel, der besonders in der Defensive mit einer guten Leistung auffiel, fand auch in der offensive einen guten Drive zum Korb. Auf DJK Seite hielten Endres mit 2 Dreiern und ein stark penetrierender Lukas Kaim dagegen.
Endstand nach dem 1. Viertel: 30:19.

Das 2. Viertel gewann die DJK mit 14:13 durch eine Steigerung in der Defense und beherzterem Zugreifen beim Rebound. Offensiv gelang dem Post SV in dieser Phase nur wenige Aktionen. Kaim hätte das Ergebnis noch deutlicher für die DJK aussehen lassen können, er vergab jedoch einige Bonusfreiwürfe. Aktionen von Lother und ein Dreier von Studener, der nach einer langen Verletzungspause ins Team zurückgekehrt war, brachten wieder mehr Stabilität für die Postler und eine 10-Punkte-Führung zur Halbzeit (43:33).

Im dritten Viertel, welches der Post SV mit 32:11 gewann, wurden die Fehler, welche von den Coaches Geigerhilk und Endres in der Halbzeitpause angesprochen wurden, Schrittweise abgestellt. Ein Dreier von Pelikan eröffnete die Post-Offensive. Durch viele erfolgreichere Abschlüsse von Lother, Smith und Müller wurde die Führung weiter ausgebaut. Spiel und Studener nutzten den nun gewonnenen Platz von außen und netzten zwei Dreier ein. In der Defensive tat sich besonders Stefan Kloos durch Ballgewinne und gute Reboundarbeit hervor. Auf DJK Seite fielen Lang und Stangenberg auf, die sich gegen die drohende Niederlage stemmten. Jedoch wurde das 3. Viertel durch 4 starke Punkte von Marc Montag abgeschlossen.
Endstand nach dem 3. Viertel: 75:44.

Im 4. Viertel wechselte die Heimmannschaft munter durch, was der starke DJKler Kaim immer wieder ausnutzte. Ein herausragend aufspielender Micah Simiele kompensierte jedoch die defensive Unaufmerksamkeit mit guten und schnellen Offensivaktionen. Auch die Youngster Jaro Weigold und Jakob Fendrich konnten sich in die Scorerliste eintragen. Der Post SV gewinnt am Ende mit 93 zu 62 deutlich gegen die ersatzgeschwächten DJKler.

Stimmen zum Spiel – Coach Geigerhilk: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen offensiv im 1:1 hervorragend spielende DJKler. Wir haben DJK in der 1. Halbzeit, durch ihre aggressive Defense und einen in der Offensive kaum zu stoppenden Lukas Kaim, zwei Mal die Chance eröffnet, wieder ins Spiel zurückzukommen. Im zweiten Durchgang gelang es uns dann erneut unsere Größe besser auszuspielen. Der Sieg in dieser Höhe ist unserer tieferen Rotation zuzuschreiben. Wenn Clemens Rüb im Rückspiel wieder vollzählig und mit Christopher Neudecker antreten kann, wird es ein völlig anderes Spiel. DJK kann immer brandgefährlich sein!“

Post SV Bamberg: Fendrich 2 Punkte/0 Dreier; Imrak; Kloos 1; Lother 18; Montag 10; Müller 7; Pelikan 10/2; Simiele 25; Smith 5/1; Spiel 8/1; Studener 6/2; Weigold 1.

Bericht: Geigerhilk/Pelikan 20.10.2018

Bezirksoberliga, 2. Spieltag: Post SV Bamberg Herren 1 mit geschlossener Teamleistung gegen BBC Inviniti Bayreuth 3

Die Herren 1 des Post SV Bamberg erwischten in Bayreuth einen sehr guten Start. Angeführt von einem überragend aufgelegten Chris Lother unter den Körben sowie zwei Dreiern von Philipp Smith und einem von Stefan Kloos zeigten die Bamberger klar von Beginn an, wo die Reise hin gehen sollte. Auf Bayreuther Seite hielt vor allem Noah Bormann mit guten Aktionen und zwei Dreiern dagegen. Die Bamberger erarbeiteten sich im Rebound klare Vorteile, offensiv glänzte Yannik Spiel mit 5 Punkten zum Ende des 1. Viertels. Endstand nach dem 1. Viertel: 34:17.

Der Beginn des 2. Viertel war geprägt von einer Trefferserie des „Lutschers“, Samu Müller. Unter den Körben konnten Lother und Simiele von den Bayreuthern nur mit Fouls gestoppt werden. Die BBCler hielten nun aggressiver dagegen und penetrierten immer öfter zum Korb. Zu häufig schickten die Bamberger die Hausherren an die Linie. Besonders Adler zeigte hier sein Können. Das Viertel verlor man mit 17:20, was einen Halbzeitstand von 51:37 bedeutete.

Erneut angetrieben von Chris Lother und dem reboundenden US-Boy Micah Simiele kamen die Bamberger mit starkem Siegeswillen aus der Kabine. Smarte Aktionen von Stephan Kupfer prägten das 3. Viertel. Erst schloss er nach einem Ballgewinn krachend per Dunk ab, anschließend konnten seine Drives zweimal nur regelwidrig gestoppt werden. Auch Marc Montag machte durch starken Drang zum Korb mit zwei erfolgreichen Fastbreaks auf sich aufmerksam. Bei Bayreuth hielten vor allem Ködel und Vogel dagegen. Zudem wurde der erfahrene Adler öfter im Lowpost gesucht und spielte seine Größenvorteile dort gekonnt aus. Trotzdem konnte das Viertel mit 19:15 für den Post SV gewonnen werden. Endstand nach dem 3. Viertel: 70:52.

Im letzten Spielabschnitt wechselten die Bamberger zu einer Zonenverteidigung und konnten sich so wieder stabilisieren. Man kam wieder vermehrt zu einfachen Fastbreakpunkten. Samu Müller nutzte dies zu einem kleinen Run, darunter ein spektakulärer Linkskorbleger aus dem Fastbreak. Simiele, Kupfer und Lother schnappten sich einen defensiven Rebound nach dem anderen. Der klug agierende Nils Pelikan mit einem Dreier und auch ein immer besser werdender Jakob Fendrich zogen die Fäden im Spielaufbau und setzten immer wieder Chris Lother in Szene, der am Ende mit 27 Punkten zum Topscorer avancierte. Hauptsächlich Ködel, dann Adler und Bormann bäumten sich noch auf Bayreuther Seite gegen die Niederlage, die zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht mehr abzuwenden war. Den Endstand von 92:68 machte der Bamberg Rookie Jaro Weigold an der Freiwurflinie klar.

Stimmen zum Spiel: Jochen Geigerhilk (Headcoach): „Heute hat man gesehen, dass bei uns der Knoten in der Offensive geplatzt ist. Im Vergleich zur Saisonvorbereitung, dem Pokalspiel und dem Saisonauftakt gegen Bischberg haben wir uns heute in der Offensive belohnt. Es war eine gute Teamleistung. Jeder im Team hat heute seinen Teil dazu beigetragen, dass wir von Beginn an hochkonzentriert unsere einzelnen Ziele umgesetzt haben. Unsere Defensive wird stabiler, besonders unsere Youngsters sammeln von Spiel zu Spiel wertvolle Erfahrungen. Wir müssen nun lernen, solch eine Leistung jedes Spiel von Beginn an abrufen zu können.“

Bernd Endres (Assistant Coach): „Im vierten Spielabschnitt hat uns heute das Antesten der Zone noch einmal viel frische Energie gegeben, wir konnten dadurch durch die Bank weg viele gute Fastbreaks laufen.“

Post SV Bamberg: Kloos 3 Punkte/1 Dreier; Kupfer 6; Lother 27; Montag 4; Müller 15/1; Pelikan 10/1; Simiele 8; Smith 10/3; Spiel 7/1; Weigold 2, Fendrich 0/0.

Bericht: Nils Pelikan/Jochen Geigerhilk 15.10.2018

Post SV Herren 1 mit Arbeitssieg zum Saisonauftakt

Am Samstag empfing die 1. Herrenmannschaft des Post SV Bamberg in der Bezirksoberliga zum Saisonauftakt den Aufsteiger Bischberg Baskets 1. Den Hausherren merkte man die kurze Saisonvorbereitung an, Bischberg erwischte den besseren Start in die Partie. Die Bamberger legten jedoch immer nach. Beim Stand von 7:7 netzte Zwirner, der Kapitän der Bischberger, den ersten Dreier ein und mit weiteren Aktionen von Heberlein und Herzog konnten sich die Bischberger etwas absetzen. Pelikan beendete das 1. Viertel mit einem spektakulären Buzzer Beater über das ganze Feld zum 12:17.

Das 2. Viertel eröffnete Heberlein mit einem Bischberger Dreier. Yannick Spiel und Chris Lother hielten mit Aktionen für die Post dagegen. In dieser Phase taten sich die Bamberger jedoch schwer, Zwirner in den Griff zu bekommen. Dreier von Stephen Porzel, im Vorjahr noch für den Post SV aktiv, sowie von Zankl liesen den Bischberger Vorsprung bis zur Halbzeit auf 35:27 anwachsen. Einzig der Neuzugang aus Iowa, Micah Simiele, konnte mit einzelnen Offensivaktionen und gutem Reboundverhalten überzeugen. Zahlreiche verlegte Korbleger und neun verworfene Freiwürfe trugen dazu bei, dass man in diesen Rückstand geriet. Zudem verlor man Flügelflitzer Max Griebel früh im Spiel aufgrund einer Verletzung.

Nach der Halbzeit drehte Chris Lother auf Bamberger Seite mit acht Punkten auf und brachte sein Team wieder auf Schlagdistanz (35:46). Förtsch und Unterholzer setzten im Gegenzug bei Bischberg die Akzente. Micah Simiele verkürzte mit zwei Aktionen zum Ende des dritten Viertels auf 40:46. Die Bamberger schienen nun langsam aufzuwachen.

Im vierten Viertel überzeugten beim Post SV vor allem Nils Pelikan, der kämpferisch voranging und zudem sein Zielwasser wieder gefunden hatte, und Jakob Fendrich, der für Entlastung im Angriff sorgte und mit seinem Dreier zum 53:54 verkürzte. Es entwickelte sich nun eine spannende Partie, die an Klasse gewann. Bischberg suchte sein Heil gegen die Zonenverteidigung der Bamberger aus der Distanz. Porzel, Zwirner und Unterholzer waren hierbei erfolgreich. Doch die Bamberger rotierten mit längerer Spieldauer immer besser, sicherten sich den Defensivrebound. In der 37. Minute gingen die Bamberger erneut mit 57:56 in Führung und diese gab man bis zum Ende nicht mehr ab. Simiele, Lother und Pelikan liesen keine Zweifel mehr aufkommen, dass man in diesem Spiel als Sieger vom Platz gehen würde. Endstand 66:60.

Stimmen zum Spiel:

Jochen Geigerhilk (Coach Post SV Bamberg): „Man hat heute gesehen, dass wir noch an unserer Abstimmung in der Offensive arbeiten müssen, in der Defensive haben wir einen akzeptablen Job unter den Körben gemacht. Trotz des rostigen Starts hat unsere Mannschaft heute Moral bewiesen und sich Schritt für Schritt in die Partie zurückgekämpft und sich am Ende dafür auch belohnt. Die erfahrenen Spieler Chris Lother und Nils Pelikan ermöglichten das Comeback, Neuzugang Micah Simiele sammelte wichtige Rebounds ein und unsere Youngsters Yannick Spiel und Jakob Fendrich steuerten wichtige Punkte, zum am Ende durchaus verdienten Arbeitssieg bei. Die Bischberger haben heute eine starke Performance als Aufsteiger abgeliefert und werden noch für einige Überraschungen in der Liga sorgen.“

Post SV Bamberg (Punkte/Dreier): Simiele 15; Imrak 0; Müller 1; Fendrich 7/1; Nussbaum dnp; Montag 0; Pelikan 21/1; Lother 15; Smith 0; Griebel 2; Kloos 0; Spiel 5.

Bericht: JG, NP 9.10.2018

Herren 1 2018/2019

Herren 1 2018/2019

Herren 1 Bezirksoberliga Oberfranken Saison 2018/2019

Turniersieger 2018 Herren 2

Turniersieger 2018 Herren 2

Die Herren 2 gewinnen das eigene Turnier und setzen sich gegen Ligakonkurrenten ungeschlagen durch!

Für Interessierte …

Jederzeit können Sie zu unseren Trainingszeiten kommen, mittainieren und die Mannschaften kennenlernen